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Neuer Stufenplan des RKI könnte künftige Corona-Lockerungen regeln













In einem Papier definiert das Robert-Koch-Institut vier Stufen der Pandemie, die jeweils bestimmte Maßnahmen nach sich ziehen. Dabei gilt nicht ausschließlich der Inzidenzwert.

  23.02.2021 | Stand 23.02.2021, 17:42 Uhr  |    

Berlin (gwi/dpa). Das Robert-Koch-Institut hat einen noch geheimen Vier-Stufen-Lockerungsplan vorgelegt.  Das berichtet die Bild-Zeitung. Weil man einen Rückgang der Akzeptanz von Maßnahmen in der Bevölkerung bemerkt habe, sehe man die Notwendigkeit klarer Zielstellungen für die nächsten Monate, heißt es. Der Plan müsse demnach auf regionaler Ebene umgesetzt werden und soll bessere Anhaltspunkte liefern, wann Lockerungen möglich und wann Schließungen nötig sind.

Das Papier umfasst eine Stufe mit Basismaßnahmen (Inzidenz unter 10), wie den bekannten Abstands- und Hygieneregeln. Daneben werden drei Intensitätsstufen definiert, deren Erreichen jeweils bestimmte Maßnahmen nach sich ziehen.

Das sind die drei Stufen

Stufe eins geht von einem niedrigen Infektionsgeschehen mit Inzidenzen zwischen 10 und 35 aus. Dabei finden Ausbrüche lokal statt, sind gut kontrollierbar und zeitlich begrenzt. Im Gesundheitssystem sind ausreichend Ressourcen vorhanden.

Stufe zwei beschreibt ein mittleres Infektionsgeschehen mit Ausbrüchen in Schulen oder Pflegeheimen, sowie zunehmender Übertragung im privaten Umfeld. Die Inzidenz soll zwischen 35 und 50 liegen.

Stufe drei, ein hohes Infektionsgeschehen, geht von großflächigen Ausbrüchen, einer hohen Übertragungsrate und einem überlasteten Gesundheitssystem aus. Der Inzidenzwert muss über 50 liegen.

Was gilt in den einzelnen Stufen?

Zur Definition der Stufen sollen neben dem Inzidenzwert weitere sogenannte Hilfsindikatoren herangezogen werden, etwa die prozentual mögliche Kontaktverfolgung.

Zu den Maßnahmen sagt der Plan: Ist Stufe drei erreicht, gibt es umfassende Schließungen. Auch private Treffen werden stark eingeschränkt. Eine weitgehende Homeoffice-Pflicht soll, wo möglich, durchgesetzt werden.

Herrscht Stufe zwei, werden Treffen auf bestimmte Personenzahlen begrenzt (10 Personen in Innenräumen, 100 im Freien). Für Kultureinrichtungen aber auch Frisöre, die weiter öffnen dürfen, gelten strenge Schutzkonzepte. Die Gastronomie bleibt geschlossen.

Bei Stufe eins sind Geschäfte und Restaurants geöffnet, in Innenräumen dürfen sich 50 , außen sogar 500 Personen versammeln. Schutzkonzepte müssen weiterhin umgesetzt werden.

Auf der Basisstufe erhöht sich die erlaubte Personenzahl auf 100 Menschen (in Innenräumen) und 1.000 im Freien.


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